Landesliga Nordost: FCC - Baiersdorfer SV 4:1 (1:0)

FCC mit Paukenschlag in die Winterpause

Mit einem Paukenschlag hat sich der FC Coburg in die Winterpause verabschiedet: Auf dem heimischen Kunstrasenplatz haben die Scheler-Schützlinge einen überzeugenden 4:1-Sieg gegen den Baiersdorfer SV gelandet und damit fünf Punkte zwischen sich und den ersten Relegationsplatz gelegt. Zugleich konnten die Vestekicker ihre Landesliga-Rekord-Erfolgsserie aus der Spielzeit 2015/16 – vier ungeschlagene Spiele in Folge mit drei Siegen und einem Remis – einstellen, womit sie nun endgültig in der neuen Spielklasse angekommen sind.

Der FCC ließ von der ersten Spielminute an keinen Zweifel daran aufkommen, dass er das richtungsweisende Spiel gegen den Tabellennachbarn unbedingt für sich entscheiden wollte. Der Lohn ließ nicht lange auf sich warten: Der kaum zu bremsende Daniel Sam jagte bereits in Minute elf das Leder aus 22 Metern zum 1:0 ins Tordreieck. Die Vestekicker erspielten sich weitere beste Torgelegenheiten, doch wieder Sam, zweimal Fabian Carl und Lukas Mosert scheiterten an der vielbeinigen Gästeabwehr. Die zunehmend härter einsteigenden Baiersdorfer kamen nur mit Standards vor das Coburger Tor, konnten die abgeklärte FCC-Defensive jedoch nicht in Verlegenheit bringen.

Zu Beginn von Durchgang zwei ließ Coburg sich von der harten Gäste-Gangart etwas den Schneid abkaufen. Den Ausgleich durch Reinhardt (52.) schenkte sich der FCC allerdings mehr oder weniger selbst durch einen völlig überflüssigen Ballverlust vor dem eigenen Sechzehner ein. Aber die Vestekicker sind inzwischen deutlich gefestigter als zu Saisonbeginn, und die neuerliche Wende folgte nur eine Minute später auf dem Fuß, als der Gästekeeper den unermüdlichen FCC-Angreifer Tevin Mc Cullough rotwürdig „abräumte“. In Überzahl wurden die Hausherren immer dominanter, und in Minute 67 schoss „Mister Funkelperlenaugen“ Leonhard Scheler mit einem 18-Meter-Schuss wie ein Strich sein Team wieder in Front. Baiersdorf fand jetzt nicht mehr statt, und der Sekunden zuvor eingewechselte Gökhan Sener machte in Torjägermanier nach Traumpass des überragenden Rene Knie mit dem 3:1 alles klar (74.). Damit nicht genug: Nach einer Bilderbuchkombination über Sam und Scheler schnürte Sener zehn Minuten später den Doppelpack.

Mit 11:1-Toren und zehn Punkten aus den letzten vier Begegnungen rangieren die Vestekicker damit auf Rang zwölf. Das heißt: Das Team hat sich in eine gute Ausgangsposition gespielt, aber in und nach der Winterpause bleibt noch viel zu tun!