KADERSCHMIEDE FC COBURG

Sieben Vestekicker wechseln im Sommer 2018 in Bundesliga-NLZs ...

Hintere Reihe von links: Alexander Pietsch (2. Vorsitzender u. Sportlicher Leiter), Carl-Philipp Schiebel (u12-Trainer), Markus Fischer (Leiter BFV-NLZ u. U13-Trainer), Marc Parchent (U11-Trainer), Wolfgang Gremmelmaier (1. Vorsitzender) Vordere Reihe von links: Fritz Fiedler, Hannes Wagner, Florian Seiler, Konstantin Mayr, Lars Schilling, Jason Geißendörfer, Jakob Engel

Mit „Sieben auf einen Streich“ untermauert der FC Coburg seinen Ruf als Kaderschmiede auf das Eindrucksvollste:Nicht weniger als sieben junge Vestekicker werden zur kommenden Spielzeit 2018/19 in Bundesliga-Leistungszentren aufgenommen.

Jeweils drei der FCC-Talente tauschen den Vestekicker-Dress gegen die Trikots der SpVgg Greuther Fürth und des 1. FC Nürnberg, einer wechselt zum FC Carl Zeiss Jena. Damit hat sich der FC Coburg mit seinem Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) endgültig als Sprungbrett für junge Fußballtalente aus der Region etabliert. So sieht es auch der 2. Vereinsvorsitzende und Sportliche Leiter Alexander Pietsch: „Das ist eine großartige Bestätigung für die hohe Qualität unserer aufwändigen Nachwuchsarbeit!“

Zwei Akteure des Jahrgangs 2005, derzeit für die U13 der Vestekicker sehr erfolgreich in der Bezirksoberliga auf Torejagd, werden künftig ihre Kickerstiefel für Bundesligisten schnüren: Während der 2016 vom TSV Weißenbrunn nach Coburg gekommene Konstantin Mayr zukünftig für das Kleeblatt, den Partnerverein des FC Coburg, auflaufen wird, zieht es seinen Teamkollegen Florian Seiler – 2015 vom TSV Scherneck zum FCC gewechselt – zum Club nach Nürnberg. Gleich vier Spieler des Jahrgangs 2006, gemeinsam derzeit Tabellenführer der U13-Kreisliga gegen durchweg ältere Konkurrenz, sind von den Bundesligisten gescoutet worden. FCC-Eigengewächs Lars Schilling wird Fürther, Jakob Engel (2016 vom TSV Gestungshausen ins NLZ gekommen) und Jason Geißendörfer (2015 vom SC Germania Stöppach/Haarth) gehen zum FCN und Fritz Fiedler (2015 vom TSV Germania Sonneberg-West) wechselt zu Drittligist Jena. Als Jüngster der „Glorreichen Sieben“ wird Hannes Wagner (Jahrgang 2007), der 2017 den Sprung vom TSF Theisenort ins NLZ unternahm, für Fürth spielen.

Der NLZ-Leiter des FC Coburg, Markus Fischer, selbst ab der nächsten Saison Jugendtrainer bei der SpVgg Greuther Fürth, sieht diese Wechsel als Beleg für den Sinn der intensiven Arbeit im NLZ. „An den Stammvereinen der Jungs kann man die Bedeutung ablesen, die das NLZ für die ganze Region hat. Es gibt den Talenten im weiten Umkreis die Chance zu Training auf hohem Niveau und bringt sie durch die häufigen Spiele gegen Bundesligisten auch in den Fokus der großen Vereine.“ Dass die Vestekicker auf der anderen Seite nun sieben Top-Nachwuchsspieler verlieren, ist für Pietsch und Fischer die notwendige Kehrseite der Medaille. „Wir sind ein Ausbildungsverein, und junge Fußballer voran- und zu Bundesligisten zu bringen, ist für uns Ziel und Auszeichnung, nicht Verlust“, sagt Alexander Pietsch dazu.

Um das zu schaffen, wird es laut Markus Fischer immer wichtiger, frühzeitig in eines der 17 vom Bayerischen Fußballverband lizensierten NLZs zu wechseln: „Jedenfalls mit dem Übertritt in die U11 sollte ein talentierter Jugendkicker diesen Schritt wagen, um den Anschluss nicht zu verpassen.“

Um dies jungen Talenten zu ermöglichen, führen die Vestekicker auch in diesem Frühjahr wieder Sichtungstermine – diesmal für den Jahrgang 2008, der in der kommenden Saison als D3 für das NLZ des FCC startet – durch, und zwar am Mittwoch, 9. Mai, am Freitag, 11. Mai, und am Montag, 14. Mai, jeweils um 17.00 Uhr im Dr.-Stocke-Stadion Coburg. Anmeldungen hierzu sollten per E-Mail an Markus Fischer (m.fischer@fc-coburg.com) erfolgen.